|
Musik im 21. Jahrhundert

Musik ist ein großer Bestandteil unseres Alltags. Überall, wo wir sind, begegnet uns heutzutage Musik. Da wäre es ganz interessant, einmal darüber nachzudenken, wie Musik heute im Vergleich zu den erfolgreichen '90ern und '80ern aussieht.
Wirft man einen Blick zurück, so fallen einem schnell große Namen wie A-Ha, Michael Jackson, Depeche Mode, Bryan Adams, Phil Collins usw. ein. Sie alle feierten riesige Erfolge. Bis heute sind sie alle älter geworden und sind zur Ruhe gekommen oder haben das Musikgeschäft bereits ganz verlassen. Das heißt aber nicht, dass in der Musikbranche nichts mehr los ist; im Gegenteil: die Alten werden von den Jungen abgelöst.
So haben sich in den letzten Jahren Künstler, wie z.B. Lady Gaga fest im Musikgeschäft etabliert.
Mit einer neuen Generation von Künstlern hat sich auch eine neue Generation von Musik eingefunden. Instrumente, die zu früheren Zeiten noch mit viel Aufwand selbst gespielt wurden,
werden heute häufig (nicht immer!!!) per Computerbearbeitung nachgemacht. Der Vorteil: Für die Künstler ist es günstiger, da nicht mehr eine ganze Band bezahlt werden muss, sondern nur noch die Menschen, die die Musik am Computer bearbeiten. Der Haken an der Sache ist, dass die Musik nicht mehr „echt“ klingt, weil ein Programm nicht in der Lage ist, ein Instrument hundertprozentig wiederzugeben.
Natürlich gibt es, wie man in der Gesellschaft schnell erkennt, viele Menschen, die diese Art von Musik mögen. Auch auf Parties setzt man eher auf Beat, als auf schöne Melodien oder herausragende Gitarren-Soli.
Es gibt aber sicherlich auch Gegenstimmen, die sagen: „Diese Musik hat nichts mehr mit Handwerk und Leidenschaft zu tun, wie es früher war, es ist Technik pur.“ Welcher Meinung man ist, sei jedem selbst überlassen. Zum Glück haben beide Seiten noch die Möglichkeit, ihre favorisierte Musik weiterhin genießen zu können, da natürlich nicht jeder aufgehört hat, seine Musik mit eigener Hand zu produzieren, zumal viele Gruppen aus den '90ern und '80ern heute noch Erfolg haben.
Es lässt sich auch nicht endgültig sagen, was von beiden besser ist. Vielleicht wäre es auf Dauer mit der Musik der '80er und '90er langweilig geworden. Man weiß es nicht und kann daher nur spekulieren.
So befasst man sich manchmal lieber mit der Frage, was denn noch kommt, also, welches Gesicht Musik in Zukunft bekommen wird. Bleibt es bei der rein technischen Produktion oder hat auch dieser Bereich bald wieder ein Ende?
Dies ist schwer abzusehen. So, wie es jenen Wechsel von Handwerk auf Computerbearbeitung gegeben hat, kann dies irgendwann zu Ende sein,
wenn die Stars von heute einmal von der Bühne gehen, aber festlegen kann man sich hier und heute noch nicht.
Pia Döhmann und Robert Schlüter

|